Taxi am Shabbat

Kategorie
Lesung / Vortrag
Datum
12.09.2018 19:00
Veranstaltungsort

Auslandsgesellschaft Nordrhein-Westfalen
Steinstr. 48
44147 Dortmund
Telefon
0231 83800-15
E-Mail
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Eine Reise zu den letzten Juden Osteuropas Lesung: Eva Gruberová und Helmut Zeller Mehr als 75 Jahre nach Beginn des Holocaust reisen zwei Journalisten an die Orte, die vor dem Zweiten Weltkrieg Zentren des osteuropäischen Judentums waren. Sie wollen wissen, wie sich jüdisches Leben nach 1945 in sieben ehemals kommunistisch beherrschten Ländern im Osten Europas entwickelt hat. Wurden Juden wieder in ihren Rechten anerkannt, ihr Eigentum restituiert und die Täter zur Rechenschaft gezogen? Verschwand der Antisemitismus oder wurde er verdrängt? Wie spielt sich jüdisches Leben heute ab in Krakau, Prag oder Budapest? Eva Gruberová und Helmut Zeller sprechen mit den letzten Überlebenden, mit Rabbinern, Gemeindevertretern, jüdischen Intellektuellen, Museumsgründern, Friedhofswärtern, mit den Heimkindern in Odessa und den Bewohnern von Altersheimen, sie erzählen von den Respekt und Bewunderung einflößenden Lebenserfahrungen im Strom der Regimewechsel, der Tauwetter und Repressionen, bis hin zur Auflösung der Sowjetunion und ihren Folgen. Für die jüdischen Gemeinden wird heute viel davon abhängen, ob die Länder Osteuropas bereit sind, der jüdischen Geschichte den ihr zustehenden Platz in den nationalen Erinnerungskulturen einzuräumen. Danach sieht es allerdings nicht aus. Manche glauben zwar an eine "Renaissance des Judentums". Aber in das Europa des noch jungen 21. Jahrhunderts ist der Hass zurückgekehrt. Eintritt frei In Kooperation mit: Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V., VHS Dortmund, Gleichstellungsbüro der Stadt Dortmund Quelle: das Dortmunder Stadtportal