„Die Dortmunder Nordstadt - Im Wandel der Zeit“

„Die Dortmunder Nordstadt - Im Wandel der Zeit“ lautet der Titel eines interessanten Kalenderprojekts, welches Klaus Winter und Alexander Völkel realisiert haben. Der großformatige Vierfarb-Fotokalender beinhaltet historische Ansichten aus der Nordstadt, die vom möglichst identischen Standort aus heute nachfotografiert wurden.

Diese einmalige Gegenüberstellung gibt interessante Einblicke in die Veränderungen der Stadtgeschichte der Nordstadt. Außerdem regen die 13 Bildpaare zum Nachdenken über und das Neu-Entdecken der Nordstadt an.

Der Kalender ist im Klartext-Verlag erschienen und ab dieser Woche im Buchhandel - beispielsweise bei Litfass Medien in der Münsterstraße 107, aber auch anderen Verkaufsstellen in der Innenstadt, zum Beispiel bei „Ruhrgepäck“ in der Berswordthalle, in der Münster-Apotheke in der Münsterstraße 45  sowie bei „ConcordiArt“ in der Wambeler Straße 4, erhältlich.

Die historischen Motive stammen aus der Sammlung von Klaus Winter. Gemeinsam mit dem Nordstadt-Journalisten Alexander Völkel hat er rund 40 Motive ausgesucht und sich auf Spurensuche nach den Standorten der Motive gemacht. Kein Leichtes Unterfangen: Denn nicht immer sind diese so leicht wie beim Hafenamt oder beim Concordia-Haus zu lokalisieren.

Teilweise sind ganze Straßenzüge verschwunden, die Verkehrswege geändert und kaum mehr ein Vergleichspunkt zu finden. Mitunter mussten historische Quellen Aufschluss über die Adressen geben. Teilweise zeigen die Bilder sehr schön, wie sich Gebäude verändert haben. So sind bei fast allen Kirchtürme die Helme nach dem Zweiten Weltkrieg viel kleiner ausgefallen, verdeutlicht Klaus Winter.

Aber auch andere „Probleme“ stellten sich: „Die Nordstadt ist mittlerweile so grün, dass hohe Bäume die Blickachsen verdecken“, erklärt Alexander Völkel, der die Idee zu dem Projekt hatte. „So war es beispielsweise nicht möglich, den Nordmarkt aus den vorhandenen historischen Perspektiven nachzufotografieren.“ Auch bei anderen Gebäuden und selbst Kirchen war dies teilweise schwierig bis unmöglich.

Daher waren verschiedene Ortstermine zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten nötig, bis alle Motive im Kasten waren. Viele Aufnahmen mussten im Winter gemacht werden, wo zumindest kein Laub mehr an den mittlerweile riesigen Bäumen war. Denn die meisten historischen Vergleichsaufnahmen stammen aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Die Bäume waren damals häufig frisch gepflanzt und zumindest noch sehr klein.

Möglich wurde das Projekt durch die Unterstützung von Sponsoren. Das Stadtbezirksmarketing Innenstadt Nord, die Dogewo21, die Hafen AG sowie Julius Ewald Schmidt Immobilien haben das Projekt finanziell unterstützt.


Mehr Details:

Alex Völkel (Hrsg.), Klaus Winter (Hrsg.)
Die Dortmunder Nordstadt im Wandel der Zeit
Kalender 2016
14 Seiten, zahlr. farb. Abb.
ISBN: 978-3-8375-1500-8

 

Kalender von Klaus Winter und Alex Völkel stellt historische und neue Aufnahmen gegenüber

„Die Dortmunder Nordstadt - Im Wandel der Zeit“ 

 

„Die Dortmunder Nordstadt - Im Wandel der Zeit“ lautet der Titel eines interessanten Kalenderprojekts, welches Klaus Winter und Alexander Völkel realisiert haben. Der großformatige Vierfarb-Fotokalender beinhaltet historische Ansichten aus der Nordstadt, die vom möglichst identischen Standort aus heute nachfotografiert wurden. 

 

Diese einmalige Gegenüberstellung gibt interessante Einblicke in die Veränderungen der Stadtgeschichte der Nordstadt. Außerdem regen die 13 Bildpaare zum Nachdenken über und das Neu-Entdecken der Nordstadt an. 

 

Der Kalender ist im Klartext-Verlag erschienen und ab dieser Woche im Buchhandel - beispielsweise bei Litfass Medien in der Münsterstraße 107, aber auch anderen Verkaufsstellen in der Innenstadt, zum Beispiel bei „Ruhrgepäck“ in der Berswordthalle, in der Münster-Apotheke in der Münsterstraße 45  sowie bei „ConcordiArt“ in der Wambeler Straße 4, erhältlich. 

 

Die historischen Motive stammen aus der Sammlung von Klaus Winter. Gemeinsam mit dem Nordstadt-Journalisten Alexander Völkel hat er rund 40 Motive ausgesucht und sich auf Spurensuche nach den Standorten der Motive gemacht. Kein Leichtes Unterfangen: Denn nicht immer sind diese so leicht wie beim Hafenamt oder beim Concordia-Haus zu lokalisieren.

 

Teilweise sind ganze Straßenzüge verschwunden, die Verkehrswege geändert und kaum mehr ein Vergleichspunkt zu finden. Mitunter mussten historische Quellen Aufschluss über die Adressen geben. Teilweise zeigen die Bilder sehr schön, wie sich Gebäude verändert haben. So sind bei fast allen Kirchtürme die Helme nach dem Zweiten Weltkrieg viel kleiner ausgefallen, verdeutlicht Klaus Winter.

 

Aber auch andere „Probleme“ stellten sich: „Die Nordstadt ist mittlerweile so grün, dass hohe Bäume die Blickachsen verdecken“, erklärt Alexander Völkel, der die Idee zu dem Projekt hatte. „So war es beispielsweise nicht möglich, den Nordmarkt aus den vorhandenen historischen Perspektiven nachzufotografieren.“ Auch bei anderen Gebäuden und selbst Kirchen war dies teilweise schwierig bis unmöglich.

 

Daher waren verschiedene Ortstermine zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten nötig, bis alle Motive im Kasten waren. Viele Aufnahmen mussten im Winter gemacht werden, wo zumindest kein Laub mehr an den mittlerweile riesigen Bäumen war. Denn die meisten historischen Vergleichsaufnahmen stammen aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Die Bäume waren damals häufig frisch gepflanzt und zumindest noch sehr klein.

 

Möglich wurde das Projekt durch die Unterstützung von Sponsoren. Das Stadtbezirksmarketing Innenstadt Nord, die Dogewo21, die Hafen AG sowie Julius Ewald Schmidt Immobilien haben das Projekt finanziell unterstützt. Der Kalender ist für 14,95 Euro im örtlichen Handel sowie im Online-Versand erhältlich.

 

 

Mehr Details:

 

Alex Völkel (Hrsg.), Klaus Winter (Hrsg.)

Die Dortmunder Nordstadt im Wandel der Zeit

Kalender 2016

14 Seiten, zahlr. farb. Abb., 14,95 €

ISBN: 978-3-8375-1500-8